Eltern von behinderten Kindern sind keine Held_innen! Gilt das für alle?

Das lesenswerte feministische Magazin Missy hat einen sehr guten Artikel über nichtbehinderte Eltern  mit behinderten Kindern geschrieben.

Welcher die Realität nichtbehinderter Eltern  mit behinderten Kindern sehr sehr gut abbildet, und diese ins richtige Licht rückt.

Es wird aufgezeigt das  die Carearbeit für die Kinder in noch höherem Maße an den Mütter hängen bleibt als sonst schon. Es wird klargestellt das das sie trotzdem keine Held_innen sind, sondern Carearbeiter_innen wie alle Eltern.

Aber  ein paar  Anmerkungent will ich nun doch noch machen, denn ganz so wie ich hoffte war der Artikel dann doch nicht Es fehlen nämlich die behinderte Eltern.  (zumindest postioniert sich so keines der vorgestellten Elternteile )

Jetzt könnte  mensch sagen das ist doch wurst, aber was  passiertis, behinderte  Eltern werden unsichtbar gemacht.

Die Fragen die sich mir stellen sind.

1. Waren keine der angefragten  behinderten Eltern  bereit sich für diesen Artikel in der Missy  zur Verfügung zu stellen?

2..Hat die Redaktion es einfach vergessen?

3.Denkt  die Redaktion es ist egal ob  behinderte oder nichtbehinderte  Eltern gemeint sind?

4.Kann sich die Redaktion nicht vorstellen das Behinderung und Elternschaft zusammen passen.

5.Oder sind behinderte Eltern vielleicht doch  Held_innen?

Ich habe heute  einen guten Tag 🙂  und kann es mir bei der Missy  auch einfach  nicht vorstellen das sie so 19.  Jahrhundert ist das sie  Frage 4 mit JA beantworten würde.

Ein JA auf die Frage 1. kann ich mir nicht vorstellen.

Ein JA auf  Frage 2 wäre mir unverständlich.

Ein JA auf Frage 3  würde ich folgendermaßen beantworten. Doch es macht einen Unterschied  denn  behinderten  Menschen vorallem  denen die als Frau kathegorisiert werden wird Elternschaft oft pauschal nicht zugetraut und  abgesprochen.

Ein JA auf die  5.von mir gestellte Frage  würde ich zurückweisen  und sagen nein sind sie nicht! Sie sind  Menschen wie  die Nichtbehinderten auch, mit  Wünschen und Träumen und sie erledigen ihre Aufgaben als Eltern nach ihren Möglichketen . Manche benötigen dafür Assistenz  andere nicht.

Was auch immer dazu geführt hat das die Missymacher_innen  keine behinderten  Eltern berücksichtigt haben, ich fands schade.

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Über Robokratie, die Gordano Bruno Stiftung und Peter Singer und deren logischen Zusammenhang!

Das lesenswerte Buch von Thomas Wagner Robokratie ist ein kritisches Sachbuch zum Thema künstliche Intelligenz. Thomas Wagner ist es gelungen eine Utopie so zu beschreiben das ich mir ihrer Gefahren bewusst geworden bin, auch wenn es sich für mich manchmal fantastisch  anhörte. ( nicht Positiv gemeint)

Thomas Wagner weist daraufhin welchen Ursprung diese Ideologie hat wobei er zwei Unterschiedliche Stränge aufmacht, den der Hippiebewegung, und den der wirtschaftlibertären Monopole.

Auf dem Klappentext des Buchs steht folgendes, „Im Umfeld von Konzernen wie Google, Facebook und Co. gedeiht eine Ideologie technologischer Machbarkeit. Ihre Anhänger propagieren die Verschmelzung von Mensch und Maschine, spekulieren über künstliche Superintelligenz und träumen von der Unsterblichkeit in der Cloud …. Fantastische Visionen, irre Ideen. Doch mehr als Hirngespinste: Ihre Propagandisten finanzieren Start-ups, beraten Regierungen, leiten die Labore von High-Tech-Unternehmen und verbreiten ihre Ideen an eigenen Hochschulen. Im Resultat wird die Herrschaft der gegenwärtigen Eliten weiter zementiert. Thomas Wagner porträtiert die wichtigsten Verfechter der Robokratie und legt ihre Verflechtungen offen. “

Thomas Wagner weist nach, wie  dieser technisierte Fortschrittsglaube demokratiefeindliche Züge hat, einige dieser Ideologen des Transhumanismus preisen Kriege als Fortschrittsfördernd an, und heben dabei Kolonialkriege auch noch  besonders lobend hervor, rechtfertigen also Kolonialverbrechen!

Thomas Wagner schlägt den Bogen zu den Idiologen nach Deutschland z.B.  zur Piratenpartei und deren technischen Demokratiebegriff  schreibt er  wie dieser Ignorant gegenüber  sozialen Verhältnissen (Eigentumsverhältnissen) ist. Ausführlich geht Thomas Wagner auch auf die militärische Nutzung von Robotik ein, er zeigt  dabei sehr eindrucksvoll wie Militär und Filmindustrie an diesem Punkt zusammen arbeiten  er erwähnt dabei Filme wie z.B. Avatar.  Hier wird aber auch eine Schwachstelle des Buches deutlich nämlich das den sog Exoskeletten mit denen über Gehirnströme gehbehinderte Menschen wieder laufen können sollen, kein eigenes Kapitel gewidmet wird.

Bei Thomas Wagner kommt das Thema  Körpernormierung und Bekämpfung körperlicher ,,Schwachstellen“ durch Robotik  zwar im Verlaufe des Buches immer wieder vor, und in einer Fußnote weist er auch auf einen Vorfall bei der Fußball WM 2014 hin bei dem ein Querschnittsgelähmter gesteuert durch so ein Exoskelett ein Spiel eröffnete. Aber es gibt leider kein eigenes Kapitel zur Körper normierenden Anwendung von Robotik, und ihrer Wirkung als Faktor der Selbstoptimierung. Auf einen anderen Fakt weist Thomas Wagner dankenswerterweise hin, nämlich auf das Treiben von Michael Schmidt Salomon als Verfechter der Robotik zur Bekämpfung von Krankheiten. Jener Schmidt Salomon ist auch Vorsitzender der Gordano Bruno Stiftung und diese ehrt in diesen Tagen zum wiederholten male den Euthanasie Philosophen Peter Singer es führt also eine direkte Linie von Körperoptiemierungsfantasien zu Vernichtungsfantasien von angeblich mangelhaften Körpern! und sog. Lebensunwertem Leben. Lasst uns das verhindern lasst uns die Preisverleihung an Peter Singer verhindern!!!

Befreiung was sonst!

Danke für den Tag der Befreiung!! Mein Dank geht dabei hauptsächlich an die Sowjetunion, ihr Volk, ihre Armee ,und die KPdSU einschließlich ihres damaligen Generalsekretärs (den Genossen Stalin) Die Sowjetunion trug die Hauptlast des Krieges, 27 Millionen Sowjetbürger opferten ihr Leben im Kampf gegen  den Fasschismus.                                                      Für das Verhalten der BRD Regierung am 70 Jahrestag der Befreiung habe ich nur Verachtung übrig, es widert mich an, es ist ein Schlag ins Gesicht aller Opfer des Deutschen Faschismus.

Tretten sie sofort  zurück Fau  Merkel! Ein Dank geht auch an die DDR in der  der 8 Mai immer  im Bewusstsein  das war  was er nunmal war der Tag der Befreiung!

Auch zum 8 Mai  hat  gebloggt  http://maedchenmannschaft.net/

Der Streik der GDL und die Debatte um die Person Weselsky aus der Perspektive eines behinderten Kommunisten

Was Die Genoss_innen der DKP Thüringen zum Ausdruck bringen ist genau das was zu dem Streik und seiner Berechtigung grundsätzlich gesagt werden musste. Aus meiner Perspektive sind der Debatte dennoch ein paar Anmerkungen hinzuzufügen. Aber erstmal die Genoss_innen  aus Thüringen.

Erklärung der DKP Thüringen zum 1. Mai: Die Einheitsgewerkschaft ist eine Errungenschaft der Arbeiterbewegung, es gilt sie zu verteidigen. Die organisatorische und politische Stärkung der Gewerkschaften als Schule des Klassenkampfes ist entscheidend. Die DKP verteidigt die Einheitsgewerkschaft gegen Spaltungsversuche und die Tendenz der Einbindung in »Standortlogik«, Konzepte des Komanagements und parteipolitische Instrumentalisierung. Die DKP verteidigt das Streikrecht und die Koalitionsfreiheit, wir fordern das politische Streikrecht. Wir halten es für der Sache der Arbeiterbewegung alles andere als dienlich, dass es z.B. im Bereich der Bahn, wie in einigen anderen Bereichen, neben den DGB-Gewerkschaften auch Ständegewerkschaften gibt. Wir kämpfen immer für das Prinzip ein Betrieb, eine Gewerkschaft. Wir kämpfen für das Prinzip der Interessenvertretung der ganzen Klasse in einem Betrieb und gegen die Aufspaltung in Berufsgruppen oder Standorte. Dies sind grundsätzliche Positionen der DKP. In der Phase der Auseinandersetzung, wie während des Streiks der GDL, kann es aber auch nur einen Platz für uns geben, nämlich auf der Seite der kämpfenden Arbeiter und Angestellten. Umgekehrt konnte man gut studieren, welche Streiks die Herrschenden für gerade noch zulässig halten. Das sind Streiks, die niemand spürt und die bestenfalls zur Einsparung der Gehaltszahlungen an die Streikenden führen. Skandalös, wie mit dem Vorsitzender der GDL umgegangen wurde bzw. wie ganz offen versucht wurde, die Spaltung in die Organisation zu tragen. Geprügelt wird die GDL – gemeint sind aber alle Gewerkschaften. (…) Gerichtlich wurde versucht, das Streikrecht auszuhebeln; das klappte nicht, dafür hat man ja nun das sogenannte Tarifeinheitsgesetz in petto. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat einen Referentenentwurf zur gesetzlichen Regelung der sogenannten Tarifeinheit vorgelegt, der nach ihrem Willen baldmöglichst vom Bundestag verabschiedet werden soll. (…) Wieder mal ist es im Rahmen der großen Koalition die Sozialdemokratie, die sich in Form von Ministerin Nahles zu einem massiven Angriff auf die Rechte der Arbeiterbewegung hergibt. Hier kann es auch keine Haltung sein, auf das Bundesverfassungsgericht zu hoffen, solche Auseinandersetzungen werden in den Betrieben und auf der Straße entschieden und dies setzt voraus, innerhalb der Arbeiterbewegung die Klarheit darüber zu verbreiten, dass es hier um die Aushöhlung des Streikrechts geht. (…)

erschienen am 02.05.2015 in der jungen Welt

Es ist ärgerlich wenn das einzige, einigermaßen behindertengerechte Verkehrsmittel nicht verfügbar ist,

Was für viele  behinderte Menschen halt nunmal die Bahn ist.

Für den berechtigten  Ärger ist die GDL aber nicht der richtige Adressat,

Der Bahnvorstand, der es in der Hand hat diesen Streik zu beenden. das ist der richtige Adressat.

Ich finde es aber genauso ärgerlich wenn  die bürgerliche Presse  wie hier die  Huffingtonpost  behinderte  Menschen missbraucht um Hetze gegen die GDL zu betreiben!

Ich finde das widerlich.!!!

Kein Sympathieträger für behinderte Menschen!

Das der GDL Vorsitzende Weselsky kein Sympathieträger ist und behinderte  Menschen  nicht zu seinen größten Fans gehören liegt unter anderem an solchen untragbaren  Äusserungen:

„Wenn zwei Kranke ein Kind zeugen, kommt von Beginn an was Behindertes raus“ (Im Video vom August 2014 – für die, die sich die Misere live geben wollen)

Er hat sich dafür entschuldigt: „Ich bedaure, dass ich nicht die richtigen Worte gewählt habe.“

Weselsky woltte ausdrücken, dass durch die Vereinigung der beiden Bahngewerkschaften Transnet und GDBA zur Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) im Jahr 2010 keine starke Gewerkschaft entstanden sei..

Was nach meiner Ansicht so auch gewerkschaftspolitisch so  nicht richtig ist.

Aber sei es drumm.

Die Äusserung war  auf allen Ebenen  scheisse, und es folgten  zu recht  harte Reaktionen:

„Die Aussage von Herrn Weselsky hat mich auch persönlich schwer getroffen. Ich habe selber einen Sohn, der behindert zur Welt kam und in der Folge starb“,

sagte der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner der Bild.

„Mit Menschen einer solchen Gesinnung, die zudem auf Polarisierung und Spaltung der Belegschaft setzen, kann ich nicht an einem Tisch sitzen und über eine Tarifkooperation verhandeln.“

Der Vertrauensmann für Schwerbehinderte bei der Deutschen Bahn, Gerhard Schimm, sagte: „Wir sind empört und stinksauer,

das sei ein Schlag ins Gesicht der 13.000 behinderten Kollegen bei der Bahn. Ich würde Herrn Weselsky die rote Karte zeigen“

Unter diesen 13000 Mitarbeiter_innen sind oder waren sicher auch GDL Mitglieder, schon  aus diesem Grund  hätte Weselsky damals  zurücktreten müssen.

Weselsky  hat mit dieser Aussage der GDL und indirekt der gesamten Gewerkschaftsbewegung geschadet.

Das hätte zum Rauswurf.aus der GDL fühen können/müssen.Das ist aber leider nicht passiert.

Neue Auseinandersetzung  alter Vorsitzender

Bei der jetzigen Hetze gegen die GDL geht es aber nicht um Weselsky als Person sondern um Weselsky als Funktionsträger,

denn in der Ausseinandersetzung mit der Bahn macht er einen passablen Job, deshalb ist er das Ziel des bürgerlichen Pressemobs geworden.

Diese Angriffe gegen die GDL  sollen nicht  eine Person schwächen, sonden das Streikrecht im ganzen.

Die GDL als ganzes hat in dieser Auseinandersetzung, die Solidarität  der Teile  der  behinderten Menschen verdient welche der Arbeiter_innenklasse und mit ihr verbündeter  Schichten angehören.

Das sie nicht  mit der Solidarität  derer rechnen kann welche auf der Seite der Ausbeuter stehen ist ja eh  klar.

Um die  Person Weselsky  kann und muss es in der GDL  eine Auseinandersetzung zu einem späteren Zeitpunkt geben.

Als kommunistischer , behinderter Mensch im Kino

Nach einem beschissenen Tag, ging ich ins Kino um zu  entspannen

Ohne zu  hohe Erwartungen.

Es  war der Film in  meinem Kopf ein Universum.Was das Thema Behinderung angeht ist der Film das Beste was ich je im Kino gesehen habe.

Mit teils bissigem Humor wird dargestellt,

was Überbehütung  bedeutet.

Was die Macht  von „Fachleuten“  bedeutet.

Und was der Wunsch im  Allgemeinen nach der sog Norm bedeutet.

Der Film erzählt von Liebe die an der Gesselschaft scheitert

Von Widerstand gegen Fremdbetimmung und deren brachiale Gewalt in Form von Heimkommisonen.und realer körperlicher Gewalt.

das Thema Sexualität  behandelt der Film nicht therapeutisch was im Kino bei Sex von behinderten Menschen die Ausnahme ist.

Ich denke behinderte Personen verstehen die kleinen Anspielungen im Film bessr als nichtbehinderte,aber diese sollten  sich den Film trotzdem ansehen.

Wenn es hat sein müssen das ein nichtbehinderter Schauspieler für das Spielen eines behinderten Menschen einen Oscar bekommt

Dann hätte es der Schauspieler in diesem Film.für die  Rolle  des Mateus sein müssen..

.Was nicht gemacht werden darf ist die individuelle Entscheidung von Mateus im Heim  für geistig behinderte  zu bleiben ,, und nicht in das für Körperbehinderte zu gehen  als generelles  Statment umzudeuten das Heimstrukturen Inklusive  Strukturen seien.

.wie ich es tatsächlich im bürgerlichen Feuilleton lesen musste.

Das gibt die Darstellung der strukturellen Gewalt im Film einfach nicht her..

Ein  Wehrmutstropfen ist der subtile Antikommunismus am Anfang des Films.

Was besoners ärgerlich ist weil nichtmal  versucht wurde einen  Kontext herzustellen, der etwas mit dem Rest des Films zu tun gehabt hätte.

im großen und ganzen ein guter Kino Abend.

diskriminierende Phrasen 1

Ich fahre zur Arbeit, Schule,  oder zu Freund_innen, es kommen mir Menschen entgegen

Sie unterhalten sich der eine zum  anderen

O Gott du bist so ein Spast

Ich sehe  nicht sichtbar behinderte sich kabbelnde Jungs

es geht so weiter immer und immer wieder sagt der eine zum andern und umgekehrt das er

behindert oder ein Spast sei.

völlig  genervt davon das  Nichtbehinderte behindert sagen wo sie dumn meinen..

fange ich an Zeitung zu lesen.

Es geht um den NSU und das absichtliche Ignorieren des  rassistischen Hintergrunds durch den sog  Verfassungsschutz, und dann steht es da das die Bullen auf dem rechten Auge blind waren.

Was denkt ein/e Journalist_Inn der / die /X so einen Bullshitt schreibt  wird dabei überhaupt gedacht.

ich weis es nicht!

Ich stelle nur immer wieder fest das diese Phrase verwendet wird und ich bin genervt

Das Problem welches ich damit habe ist folgendes.

Es wird blinden Menschen indirekt unterstellt das sie Rassismus / Faschismus nicht oder zumindest schlechter ald Sehende  einschätzen können.

Aber was genau so passiert das bewusste Ignorieren der Behörden  oder deren bewusste  Unterstutzung der Faschisten / Rassisten wird verharmlost.

Mir leuchtet ein wenn die bürgerliche und rechte Presse diese  Zusammenhänge verdecken möchte!

Aber Linke Presse?

Ich komme zu den Schluss Linker Journalismus denkt in diesem Punkt einfach nicht nach, und nutzt gebräuchliche Phrasen die aber die Phrasen der Herrschenden.sind.

Ich bin genervt!

Leider gilt das auch  Für  z.B  Sänger _Innen  Slammer_innen  Kolleg_innen und leider auch Genoss_innen,

Obwohl uns als Kommunist_innen ja wirklich andere wissenschaftichere Analyse  Möglichkeiten offen stehen, um staatlichen Rassismus zu analysieren als rum zu pathologiesieren!

http://leidmedien.de/aktuelles/sichtweisen/blinde-kuh-trifft-taube-nuss-metaphern-der-behinderung/

Kalungas Kind ist ein sehr gutes Buch! Über das Leben als Schwarze, Behinderte Person in DDR und BRD und den Erfahrungen die dabei gemacht werden

Kalungas Kind von Stefanie-Lahya Aukongo http://stefanie-lahya.de/kalungas_kind.html

Diese unglaublich schöne, berührende und vorallem gute Buch erzählt die reale Geschichte von Stefanie-Lahya Aukongo diese Junge Frau erzählt  auf sehr großartige Weise ihr bisheriges Leben.

Sie erzählt wie sie im Bauch ihrer Mutter bei einem Massaker der Apartheitstruppen der Südafrikaner  welches diese in einem Flüchtlingslager in Namibia verüben verletzt wird.

Wie Sie aufgrund eines Solidaritätsabkommens zwischen der DDR und der SWAPO in die DDR ausgeflogen wird, Sie erzählt wie sie bei einer weißen DDR Familie aufwächst, wie sie die Irrungen und Wirrungen eines Solidaritätskindes miterlebt, Was die Wende für sie bedeutetund zu guter letzt beschreibt sie noch sehr eindringlich ihr Verhältnis zu ihren leiblichen Eltern vor allem ihrer Mutter und zu ihrer Großmutter.

Stefanie- Lahya Aukongo beschreibt sehr erhelend was Kathegorien wie Schwarz sein in einer Mehrheitlich weißen Gesellschaft oder behindert zu werden bedeuten.

Etwas verwirrt hat mich die unterschiedliche Verwendung der Begriffe wenn sie von ihren körperlichen Einschränkungen spricht, Sie spricht dann abwechselnd von Einschränkungen, Behinderung oder Handicap diese Kleine Verwirrung schadet dem Buch aber nicht bis vielleicht minimalst.

Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne
das Buch ist 2014 in Neuauflage erschienen erstveröffentlicht 2009.