Rezension von Biskaya

Im ersten Roman von SchwarzRund begleiten die Leser_innen Tue die Hauptprotagonist_in durch ihren Alltag. Tue verdient ihr Geld als Sängerin in einer deutschsprachigen Indie-Band. In ihrer Band läuft es aber gerade nicht so gut. Die einzige Person bei der Tue Halt findet ist ihr Freund Matthew. Tues Alltag bewegt sich zwischen den Lebensrealitäten einer Schwarzen Person in Berlin, Psychiatrieerfahrungen und queerer Wahlfamilie. Außerdem erfährt mensch noch sehr spannende Details über die Widerstandsstruckturen auf Biskaya einer von SchwarzRund geschaffenen Insel vor Europa mit ausschlieslich Schwarzer Bevölkerung und was dies mit Tue zu tun hat. SchwarzRund verhandelt somit Deutschen Kolonialismus. In ihrem 1. und hoffentlich nicht letzten Roman vermittelt SchwarzRund Der Leser_innenschaft das Gefühl trotz fiktiver Erzählstränge das sie die Autor*in immer über die Realitäten ihrer Buchheld_in bescheid wusste. SchwarzRund konstruierte eine Geschichte aber die Perspektiven aus denen sie schreibt sind es nicht. Das alles macht Biskaya für mich nicht nur zu einem sehr guten und schönen Buch sondern zu einem überzeugenden Stück Literatur welches in seiner Komplexität einfach Großartig ist.

Publikation Workshops und Vorträge zu Empowerment für Kinder mit Einschränkungen

Es liegt eine Überarbeitete Version der Publikation: Empowernde Spielewelten vor

Leseprobe

Die Ausstattung von Kinderzimmern oder Kitas in Deutschland mit Büchern oder Spielzeug entspricht häufig nicht den Realitäten der Kinder , welche diese Räume nutzen. Die Held_innen in Kinderbüchern diesen sind meistens weiß, männlich hetero, cis, (wenn mensch mit dem ihm bei Geburt zugewiesenen Geschlecht lebt ), dünn und nichtbehindert. Sie entsprechen somit der von der Gesellschaft konstruierten Norm. Erzieher_innen und Lehrer_innen als professionelle Lernbegleiter_innen und Eltern als Erziehungsberechtigte haben die Aufgabe, Kindern so früh wie möglich mit den verschiedenen Formen des Lebens zu konfrontieren. Dass dazu auch Menschen mit Beeinträchtigungen gehören ist den Kindern als normal zu vermitteln. Neben der Begegnung von Kindern mit und ohne Beeinträchtigungen in Kita und Schule, welche durch Inklusion in diesen Einrichtungen immer häufiger zur Realität werden wird, kann diese Sensibilisierung auch durch Kinderbücher erfolgen. Das kann aber nur gelingen , wenn Kinder mit Beeinträchtigungen auch in diesen Kinderbüchern vorkommen. Bücher dienen Kindern auch als Identifikationsräume aber auch das können sie nur sein wenn sie die Lebenswelten ihrer Nutzer_innen abbilden. Die Beeinträchtigungen, oder die gesellschaftlichen Bedingungen, die aus den Protagonist_innen mit Beeinträchtigungen behinderte Protagonist_innen machen, müssen dabei nicht immer unbedingt die Haupthandlungen der Bücher sein die Protagonist_innen können auch z.b Anwälte sein und z.B einen Rollstuhl nutzen….

Zu mir

Daniel Horneber

meine Perspektiven ich bin

– Behinderter Mensch

– Beeinträchtigung Spina bifida und Hydrocephalus

– Behindertenaktivist

– Kommunist

-Ich bin weiß,

-verorte mich hetero

– und bin cis.

Meine Qualifikationen

-staatlich geprüfter Sozialassistent
– Erzieher (i.A.)

Unter daniel_horneber@posteo.de kann mensch mich für Workshops Seminare oder Vorträge rund um das Thema Inklusion und Empowerment für behinderte Kinder buchen, Zeit  Zielpublikum  Thema und Honorar können individuell mit mir vereinbart werden.  Die  Publikation kann hier ebenfalls  bestellt werden. Als PDF kostet sie 5€ als  Print 8€

.

Dummes Kind

Ich bin bei McDonald vor mir ein dummes Kind (warschweinlich 12 Jahre)

Das dumme Kind: starrt mich an.

Ich: Ist was?

Das dumme Kind: Du bist ganzschön klein!

Ich : Kann sein !

Dummes Kind : Das erinnert mich an was!

Ich: an was?

Das dumme Kind : An die sieben Zwerge und du könntest in einer Neuverfilmung mitspielen das dumme Kind legt seine Hand auf meine Schulter.

Ich sage;Lass mich los und in Ruhe, ich schlage die Hand nicht weg puh.

Das dumme Kind geht, ich kaufe ne Cola und nen Milchshake

Bin ich adultistisch? oder der Ärger beim Hosenkauf

Ich bin 1.60m klein und somit in Deutschen Modegeschäften nicht vorgesehen.

da gibt es in der ,,Männerabteilung“ einfach keine Hosen für mich!

Ich bin nicht Teil der konstruierten Norm  heißt es gibt zu wenige von mir.

Ich lohne mich nicht im Kapitalismus in dem bekanntlich für den Profit gewirtschaftet wird und nicht für die Menschen.

Die meist  freundlichen  Mitarbeiter_innen  in den  Läden verweisen mich dann immer an die Kinderabteilung.  In der ich dann meist in Größe 164 Hosen finde.

Mir ist bewusst das ich damit immer noch privilegiert  bin gegenüber manchen als zu groß  gerade als weiblich konstruierten Menschen oder als  zu dick gelabelten Menschen, Rollstuhl nutzenden Menschen. Oder Menschen  welche  mit ihrem Sein die 1,40m unterschreiten den  diese  finden  nicht einmal in der Kinderabteilung Unter den Hosen  für Jugentliche etwas wasihnen passt sei es von der Größe oder vom Style.  Mich regt das trotzdem jedes mal  auf das ich nichts bei den Erwachsenen finde!

Eine weitere Frage die sich jetzt stellt min bin ich adultistisch und ist nur das der Grund  das es mich stört in der Kinderabteilung einzukaufen weil mich ihnen überlegn fühle?

Kritik am US-Gefängnissystem

Behindertenorganisation fordert medizinische Behandlung und Entlassung von Mumia Abu-Jamal

Von Jürgen Heiser
Kritiker des US-amerikanischen gefängnisindustriellen Komlexes:
Kritiker des US-amerikanischen gefängnisindustriellen Komlexes: Mumia Abu-Jamal

Der Behindertenausschuss der New Yorker »People’s Power Assembly« hat sich mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt, in der er »den Versuch«, den politischen Gefangenen Mumia Abu-Jamal »durch medizinische Nichtversorgung hinzurichten«, verurteilt. Abu-Jamal sei »schwer erkrankt«, habe »in den letzten drei Monaten enorm an Gewicht verloren« und könne sich nur noch im Rollstuhl fortbewegen. Wie Abu-Jamals Familie macht auch der Behindertenausschuss vor allem die Gefängnisbehörde von Pennsylvania für »die ärztlichen Behandlungsfehler und die nicht angemessene Reaktion auf die alarmierende Verschlechterung seiner Gesundheit verantwortlich«. Nur wenn Abu-Jamal aus der Haft entlassen werde, sei ihm eine ausreichende medizinische Versorgung garantiert und »damit eine Chance, geheilt zu werden«, so die Mitglieder des Behindertenausschusses in ihrer Stellungnahme.

Für den Behindertenausschuss ist Abu-Jamal ein »angesehener politischer Gefangener und Journalist, der aus dem Innern des gefängnisindustriellen Komplexes berichtet«. Deshalb sei er heute weltweit bekannt für seine Artikel, in denen er »die rassistische Verfasstheit des Kapitalismus, die Masseninhaftierungen« von Schwarzen und Latinos im US-Gefängnissystem, »in dem aus ihrer Arbeit Profit geschlagen wird«, und »die Kriege der USA gegen andere Länder enthüllt«.

Der Behindertenausschuss ist Teil der Bewegung der »People’s Power Assemblies« (»Versammlungen der Volksmacht«, PPA), die sich in zahlreichen US-Städten organisieren, »um Jobs, Bildung und Gesundheitsfürsorge zu fordern und gegen Rassismus, Sexismus sowie für den Schutz von Lesben-, Schwulen-, Bi- und Transgenderrechten (LGBT) zu kämpfen«. Auch Gefängnisse seien ein Thema für Behinderte, erklärt der PPA-Ausschuss und führt als Begründung an, dass durch die Masseninhaftierungen Menschen »mit geistigen, entwicklungsbedingten, psychischen und physischen Behinderungen und Erkrankungen in unverhältnismäßig hoher Zahl« eingesperrt würden, viele davon zu unrecht. Wenn überhaupt, würden sie dort keine angemessene Behandlung erfahren. Das sei ein klarer Verstoß gegen das Gesetz »Americans with Disabilities Act« zum Schutz Behinderter. Darin sei ausdrücklich Gefangenen mit einer Behinderung eine angemessene medizinische Behandlung garantiert.

»Als Aktivisten der Bewegung für Behindertenrechte fordern wir deshalb, dass Mumia und allen kranken und behinderten Gefangenen ihre vollen Rechte garantiert werden«, so der PPA-Ausschuss. Vor allem schließe sich der Behindertenausschuss den Forderungen nach freiem Zugang der Vertrauensärzte zu Abu-Jamal und »seiner sofortige Freilassung an«.

Diese Forderungen bekräftigte auch noch einmal Suzanne Ross, Sprecherin der New Yorker »Free Mumia Abu-Jamal Coalition«, nach ihrem letzten Besuch dem Journalisten am 28. Mai im Mahanoy-Gefängnis. Nach seinem vorübergehenden Aufenthalt ab Mitte Mai im Geisinger Medical Center in Danville befindet sich Abu-Jamal nun wieder auf der Krankenstation der Haftanstalt.

Die in der Klinik durchgeführten Untersuchungen haben nach Ross’ Worten zumindest den Erfolg gebracht, dass »Mumia nun die therapeutischen Bäder bekommt, die ihm dort gegen sein Hautekzem verordnet wurden«. Sein Blutzuckerspiegel, den er selbst täglich kontrolliert, sei derzeit normal, was aber noch einmal belege, »dass die sogenannte medizinische Behandlung, die er auf der Krankenstation erhalten hatte, seine diabetische Krise erst erzeugt hat«, so Ross.

Nach wie vor weigere sich die Gefängnisbehörde jedoch, die Klinikakten gegenüber Abu-Jamal, seinen Angehörigen und Verteidigern offenzulegen. Die Herausgabe der Dokumente müsse deshalb weiter gefordert werden, damit sich die Vertrauensärzte ein eigenes Bild machen und die entsprechende Behandlung vorschlagen können.

Von Unisex Toiletten und fehlenden Mülleimern auf Männertoiletten

irgend eine Bar, in irgend einer Stadt oder irgend ein Rathaus in irgend einer Stadt oder ein Kino…

ich bin ein Mensch mit Blasenlähmung und muss pissen.

Ich bin Läufer also fällt für mich die Suche nach einer Behindertentoilette weg  das ist ein Privileg denn nicht überall wo es Toiletten gibt, gibt es auch Behindertentoiletten, also Toiletten welche breit genug sind dass Rollis durch die Türen passen ich steuer die Männertoilette an denn in dieser  Örtlichkeit wird immer  noch auf getrennte Toiletten statt auf Unisex  gesetzt  ich werde männlich verortet und verorte mich selbst so also nutze ich die Männertoilette ich betrete also die Toilette katheter mich und dann fällt es mir auf, kein Mülleimer nur ein Bottich, für Papierhandtücher, oder Stoffhandtücher und der Hinweis keinen anderen Müll darein zu tun.

Jetzt folgen mehrere Handlungsoptionen

1.Ich habe einen sehr guten Tag mit sehr guter Laune ich nehme meine Katheter  wieder mit und entsorge ihn außerhalb.

2. ich habe einen nicht ganz so guten Tag ich schmeiße   meinen Katheter in die für Papier vorgesehenen Bottiche und ignoriere den Hinweis bitte keinen anderen Müll hinein zu werfen.

3. ich habe einen ganz beschissenen Tag, das kann bei diesem Thema schon mal vorkommen und dann ist es mir  Scheiß  egal ob der Bottich für Papier oder für Stofftücher ist ich schmeiße meinen Katheter rein. Und wenn es überhaupt keinen  Bottich gibt an solchen Tagen der Katheter auch mal in der Toilette und  wenn das Wasser dann überläuft schwillt mein Ärger ab.

An Tagen wo ich in Örtlichkeiten bin die keine Gendertoiletten  mehr haben habe ich diese Probleme nicht aber bis all Gendertoiletten in der BRD Standard sind  dauert es wahrscheinlich noch unendlich lange bezeichnend  ist  bei den Behindertentoiletten ist das jetzt schon der Fall aber leider nicht aus fortschrittlichen Gründen und weil endlich mal jemensch Transmenschen mit gedacht hat? NEIN  sondern weil ihnen  eh meist aberkannt wird sexuelle Wesen zu sein!

Mein Fazit schaffen wir 1,2,3 viele Unisextoiletten für alle! Dann können es auch die Behindertentoiletten bleiben und es ist besser für alle.

Der Kampf  darum dass behinderten Menschen Geschlechtlichkeit zuerkannt wird  muss an anderer Stelle entschieden werden.

 

Die Kleinkunstszene der studentisch geprägte Teil der Linken und der Gehörlosenapplaus

Ein gewöhnlicher Abend in irgendeiner Stadt,auf irgendeiner Bühne irgendein Poetry Slam die Stimmung ist gut der/ die/X Moderator_inn kann sich nicht entscheiden wenn das Publikum zu seinem Favoriten auserkoren hat.

Dann kommt es das Phänomen welches sich auf Slambühnen seit 2013 langsam ausbreitet seitdem dankenswerterweise durch Wolf Hogekamp und die Aktion Mensch die ersten Deaf Slams für gehörlose/taube und höhrende Menschen in Deutschland ausgerichtet wurden.

Das Phänomen ist folgendermaßen:

Wenn garnichts mehr geht und die Hörenden Menschen nicht mehr weiter wissen wie sie abstimmen sollen, dann ja dann greifen sie zum Gehörlosenapplaus.

Das wäre ja noch garnicht so tragisch (sage ich als höhrende Person) wenn ja wenn das Ganze nicht mit Kommentaren wie jetzt sieht es gleich etwas albern aus denn wir machen Gehörlosenapplaus garniert würde!

Also mal ehrlich wenn ihr euch schon an der Kultur der gehörlos / tauben Menschen bedient, macht euch nicht auch noch darüber lustig!!!

Das trägt nicht zu Akzeptanz und Inklusion bei.

Andere Szene sagen wir ein Forum auf einer Schüler_innen und Student_innen Streikkonferenz.

EinTeil der Menschen saßen letzte Woche vielleicht noch beim Poetry Slam.

Es wird mal wieder darüber diskutiert wie Zustimmung zum gesagten signalisiert werden soll.

es ist kein_e Gebärdendolmetscher_inn im Raum

Gegen klatschen kommt der Einwand es sei aggressiv und autoritär!

Es kommmen Verweise auf die Parteitage der KPdSU in den 30 Jahren (noch so ein Phänomen unter studentisch geprägten Linken In Deutschland der Antikommunismus nicht bei allen natürlich das wird irgendwann ein eigener Blogbeitrag ) davon müsse mensch sich abgrenzen.

Es wird sich auf Gehölosenapplaus geeinigt.

Was solll daß?

Nur weil nichts bekannt darüber ist ob bei den KpdSU Parteitagen unter Stalin auch gehörlose Deligierte waren und gejubelt haben, können Gehörlose nicht autoritär sein oder was?

Die Übernahme des Gehörlosenapplauses auf diese Art und Weise stützt sich auf das Klischee des wehrlosen immer braven immer lieben leicht zu verwaltendem Muster Behinerten.

Den gibt es aber nicht!

PS auch die U20 Meisterschaften im Poetry Slam 2014 wurden in Gebärdensprache übersetzt.

Wer Lust hat ernstgemeint und aus Respekt mit Gebärdenapplaus zu applaudieren sollte diese fantastische Projekt nicht verpassen unteranderem durch die Mädchenmannschaft
Shut Up and Sign_Speak!

http://akademie-der-autodidakten.de/veranstaltung/decolonize_bodies_minds_perceptions_06.02.2015

PS bei den nächsten Schulstreiks sollte es im Sinne von Inklusion Gebärdendolmetscher auf den Demonstrationswägen geben .

PS KPdSU Parteitage waren  keine reaktionären Veranstaltungen!!!